Würmer und Wurmkuren

Ein weiteres wichtiges Thema sind Würmer und Wurmkuren.
Würmer können vielseitige Schäden im Wirtstier anrichten. Würmer sind Parasiten die als Schmarotzer in unseren Haustieren im Darm oder im Magen leben.
Nach einr Infektion gelangen die Wurmlarven oder -eier in den Dram. Hierbei wandern sie durch verschiedene Organe und können große Schäden anrichten.
Die Ansteckungswege sind vielseitig, selbst Tiere die nur in der Wohnung leben können durch an Schuhen haftende Laren oder Eier infiziert werden.
Würmer können durch eine orale Infektion in das Wirtstier gelangen, zB. durch auflecken von Wurmeiner und -larven aus der Umgebung (Spul- und Hakenwürmer) oder über Zwischenwirte wie zB das Fressen von Mäuse oder Flohbefall (Bandwürmer) auch über die Muttermilch können Würmer übertragen werden (Spulwürmer). Der Hakenwurm kann auch über die Haut in das Wirtstier gelangen.

Grundsätzlich gibt es zwei Hauptarten von Würmern: die Rundwürmer wie Hakenwürmer, Spulwürmer und Peitschenwürmer und die Bandwürmer wie Fuchsbandwürmer.

Bei einem Wurmbefalll hilft nur eine gründliche Entwurmung. Eine Wurmkur tötet nur erwachsene Würmer und sollte daher min 1 mal im Abstand von 14 Tagen wiederholt werden.
Da eine Wurmkur nicht vorbeugend gegeben werden kann, ist es empfehlenswert nicht einfach alle 3 Monate zu entwurmen, sondern besser regelmäßig den Kot ihres Vierbeiners untersuchen zu lassen und nur bei positivem Befund eine Wurmkur zu geben.

Welche Wurmkur gegen welche Art von Würmern hilft kann Ihnen ihr Tierarzt sagen.