Parvovirose
ist eine hochansteckende, vor allem Welpen befallende, Viruserkrankung.
Der Parvo-Virus vermehrt sich schnell, kann bis zu einigen Jahren in der Umwelt überleben und ist unempfindlich gegenüber Desinfektionsmittel und Umwelteinflüssen. Ein infizierter Hund scheidet die Viren mit dem Kot aus. Der Hund kann sich über den reinen Kontakt zu diesen Viren anstecken. Auch durch Kleidung und Schuhe kann der Virus übertragen werden. Der Virus befällt den Dünndarm und beginnt diesen zu zerstören. Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 8 Tage.
Die ersten Symptome sind Mattheit und Teilnahmslosigkeit, gefolgt von hohem Fieber und Futterverweigerung. Daraufhin folgt Erbrechen und starker Durchfall, der blutig und schwer zu behandeln sein kann. Parvovirose führt unbehandelt sehr schnell zum Tod des Hundes, leider ist auch eine Behandlung nicht immer erfolgreich.
Auch kann es vorkommen, dass Welpen innerhalb weniger Stunden, ohne die o. g. Symptome, versterben.
Die Behandlung erfolgt aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlustes (Erbrechen, Durchfall) vor allem über Infusionen (Regulierung des Flüssigkeits- und Elektrolythhaushalts) und Antibiotika.
Eine Vorbeugung bietet nur die Parvoviroseimpfung.
Siehe hierzu auch Impfungen Hund.